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Bei diesem Bestandsgebäude, einer Doppelhaushälfte aus den 70er Jahren, mit einer Bausubstanz in sehr gutem Zustand, wurde nach dem Erstellen einer detaillierten Bestandsaufnahme ein umfassendes Konzept für eine energetische Sanierung ausgearbeitet. Dieses Konzept sah die Dämmung des Daches und der Fassade vor, sowie die Erneuerung der Fenster und die Dämmung der untersten Geschoßdecke gegen den Keller. Somit wurde die komplette beheizte Gebäudehülle energetisch saniert. Außerdem wurden die beiden Bäder aus der Bauzeit im gleichen Zug saniert und modernisiert. Das Gebäude war während der Baumaßnahme bewohnt.

Die bestehenden Sparren wurden aufgedoppelt, um die zuvor in der bauphysikalischen Berechnung festgelegte neue Dämmstärke unterbringen zu können. Das Dach wurde neu eingedeckt, sowie die Traufe und der Ortgang neu verkleidet. Die Holz- Bestandsfenster wurden gegen hochwärmedämmende 3- fach verglaste Kunststoff- Fenster ersetzt. Die Bestandsrolladenkästen konnten erhalten werden und wurden mit neuen, elektrischen Rolläden versehen und besser gedämmt. Die an das Gebäude direkt angebaute Garage wurde durch einen Trennschnitt thermisch vom Wohngebäude entkoppelt. Bevor die Fassade mit einem Wärmedämmverbundsystem versehen wurde, wurde im Bereich des Sockels eine Perimterdämmung angebracht. Die Kellerdecke wurde von unten im Innenbereich ebenfalls mit Wärmedämmung versehen.

Bei beiden vorhandenen Bädern mussten verschiedene Leitungen erneuert werden. Die Bäder wurden altersgerecht umgebaut, d.h. bodengleichen Duschen versehen, sowie mit neuen, modernen Sanitärgegenständen und neu gefliest.

Außerdem wurde der Wärmerzeuger, eine Öl-Zentralheizung, durch verschiedene kleine Maßnahmen modernisiert.

Für das Projekt konnten durch Nachweis der energieeffizienten Planung und Ausführung staatliche und kommunale Fördergelder genutzt werden. Die Baumaßnahmen wurden im Oktober 2010 begonnen und im April 2011 beendet.

 

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